Mal ein etwas zeitaufwändigeres Rezept. Aber nicht schwer. Und es lohnt sich. Geschmacklich und optisch. Und wenn ich es recht überlege, dann nicht ausschließlich für Weihnachten. Pralinen gehen zum Naschen oder Verschenken doch rund ums Jahr...Ich hatte hier Vollmilchkuvertüre zur Hand. Weiße Schokolade würde aber denke ich noch besser passen.Beim Likeur könnt ihr variieren. Zu den Aprikosen darf es aber gerne etwas fruchtiges sein. Und wer es alkoholfrei bevorzugt, der kann stattdessen auch etwas Saft nehmen. Aber ein klein wenig Flüssigkeit ist hier gut, damit die Masse besser klebt.
3ELLikeurbspw. Orangenlikeur oder Quittenlikeur, alternativ Saft
200ggetrocknete Aprikosen
200gMarzipan-Rohmasse
100gPuderzuckergesiebt
100gKuvertüre
10gKokosfett (Palmin)
Walnüssepro Praline eine Hälfte
Anleitungen
Die Flüssigkeit in eine Schüssel geben.
Die Aprikosen mit einem Messer in kleine Würfel schneiden. Und zur Flüssigkeit dazugeben. Beim schneiden immer wieder umrühren, damit alle Früchte etwas abbekommen. Man kann das auch in der Reihenfolge umdrehen, musss die Früchte dann aber zum Ziehen etwas stehenlassen.
Das Marzipan in kleine Stücke reißen und zu den Aprikosen dazugeben. Den Zucker gesiebt darüber streuen.
Alles zu einem festen Teig kneten. Der ist etwas klebrig, aber das ist gut so.
Aus der Masse dann Rollen mit einem Durchmesser von ca. 2 cm rollen.
Von diesen Rollen dann ca. 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden.
Die Schokolade mit dem Kokosfett zusammen schmelzen. Entweder im Wasserbad (sobald sie flüssig ist vom Wasserdampf runternehmen, damit sie nicht klumpt) oder in der Mikrowelle (vorsichtig 10-sekundenweise erhitzen bis sie flüssig ist).
Die Scheiben nun komplett in die Schokolade tauchen. Wer hat, macht das mit einer Pralinengabel. Ansonsten hilft aber auch eine normale Gabel.
Die Schokolierten Stücke dann mit der flachen Seite auf eine mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Tablett setzen (oder auf einem Pralinengitter). Solange die Schokolade noch flüssig ist, eine Walnusshälfte in jede Praline eindrücken.
An einer kalten Stelle (bspw. draußen oder im Keller) auskühlen lassen bis die Schokolade ganz fest ist.